schwierig …

Die öffentliche Wahrnehmung von Architektur und damit auch dem Berufsbild des Architekten ist schwierig. Das zeigt sich an verschiedenen „Leuchtturmprojekten“, zuletzt am 2006 fertiggestellten „Sanaa-Gebäude“ auf dem Gelände der ehemaligen Zeche Zollverein in Essen, ein Entwurf vom japanischen Architekturbüro SANAA (Pritzker-Preisträger 2010).

Die Architektenschaft muss sich es wohl oder übel gefallen lassen, dass darüber in der Öffentlichkeit Unverständnis herrschst, wie ein so renommiertes Büro ein Gebäude entwerfen kann, das eigentlich nicht nutzbar ist, im Gebäudeunterhalt kaum zu bezahlen und nach relativ kurzer Zeit sanierungsbedürftig ist.

Sicher ist eine Beurteilung ohne Kenntnis der detaillierten Fakten unseriös. So liegt wohl eine Gemengelage von unterlassenem Bauunterhalt und konzeptioneller Probleme vor, so zumindest die Aussage der Beteiligten. Eine lückenlose Klärung der Schadensursache ist meist nicht möglich, dafür ist Architektur zu komplex.

Aber letztlich bleibt ein fahler Beigeschmack.

Energiewende und die „dunkle Seite der Macht“

Es wird wohl in einigen Jahren in den Architekturbüchern ein Kapitel zur Energiewende zu finden sein. Einher gehend mit der Subventionierung von Photovoltaikanlagen entstand ein neuer Gebäudetypus – insbesondere im ländlichen Bereich – für die man bis dahin bestimm auch noch das richtige Wort gefunden hat.

Ich hoffe, in diesen Büchern wird es aber auch ein Kapitel geben, dass zeigt was entstehen kann, wenn die „dunkle Seite der Macht“ von den Entscheidungsträgern, Geldgebern und Gestaltern Besitz ergreift.

Wettbewerb

Wettbewerbsbeitrag für die Aufzugs- und Treppenanlage im Fechthof am Alten Rathaus in Regensburg

Unser Beitrag in Zusammenarbeit mit dem Freund und Kollegen Michael Feil

Aufzug Altes Rathaus Regensburg

Aufgabe war es, der Stadt Regensburg einen Gestaltungsvorschlag für die Errichtung einer
Aufzugs- und Treppenanlage im Fechthof an der Westseite des Alten Rathauses zu
erarbeiten. Im Rahmen einer geplanten barrierefreien Erschließung des Reichssaals und der Schaffung eines zusätzlichen Fluchtweges, soll die Gestaltung einer entsprechenden Anlage im Fechthof mit Anbindung an das Alte Rathaus untersucht werden.

2017w-KO3

Microhaus im Modul Konstruieren 3 als Holz- oder Stahlbau.
Lehrende Prof. Markus Emde | DI Wolfgang Brandl | DI Ingo Helmedag | DI Günter Friedl

2017w-KO3 | Markus Koch, Anna Ziegler

Teilnehmer Seminar Friedl

Ziegler Anna, Koch Markus | Vilsmeier Laura, Schmalz Christian | Stierstorfer Beatrix, Hobitz Tamara | Pracht Simon, Szlosek Erich | Mayer Alexander, Pfleger Florian | Heinrich Marcel, Zöls Maximilian | Mooser Barbara, Schober Philipp | Klinger Vera, Sträußl Corinna | Lemberger Ute, Treitinger Julia | Mauff-Grotrian Christine | Keppler Florian, Strutsenko Stanislav

 

Aufgabenstellung

„…Art. 57 BayBO – Verfahrensfreie Bauvorhaben, Beseitigung von Anlagen

(1) Verfahrensfrei sind folgende Gebäude: a) Gebäude mit einem Brutto-Rauminhalt bis zu 75 m3, außer im Außenbereich, b)…..“

Das bedeutet, man kann bspw. ein Gebäude mit ca. 25m2 Brutto-Grundfläche und einer Brutto-Gesamthöhe von 3m verfahrensfrei bauen. Allerdings darf man die Gebäude nicht beliebig irgendwo hinstellen oder anbauen, sondern nur auf Flächen, auf denen dies gem. Bauordnung bzw. Flächennutzungsplan zulässig ist. Alle sonstigen Bestimmungen aus der BayBO bleiben natürlich davon unberührt.

Vor diesem Hintergrund entwerfen Sie einen Prototyp von max. 75m3 BRI und konstruieren Sie es bis ins Detail in 2 Bauweisen. Das Gebäude soll als eine Art Microhaus konzipiert werden und alles mitbringen, was für das Leben von 1-2 Personen notwendig ist, also Wohnen und Arbeiten, Schlafen, Kochen, Essen, sowie eine Nasszelle. Wünschenswert sind auch räumliche Erweiterungen und Freibereiche oder eine Parkmöglichkeit für bspw. ein Elektroauto. Grundlage der Gebäudestruktur ist das schlüssige Ineinandergreifen von Entwurf, Konstruktion, Montage (möglicher Selbstbau), Bauphysik, Gebäudetechnik (wir gehen davon aus, dass das Gebäude von einem benachbarten Nachbargebäude mit Strom, Wärme, Wasser, Abwasser versorgt werden kann), Wirtschaftlichkeit, etc.

Das Gebäude ist zum einen als Rahmenbau und zum anderen als Skelettbau zu entwickeln bzw. zu konstruieren, mit einem Trag- bzw. Stabwerk aus Holz (ggf. auch Stahl). Stellen Sie diese Beiden Konstruktionsarten gegenüber. Möglicherweise wird sich auf Grund der unterschiedlichen Bauweise auch der Entwurf verändern oder modifizieren. Die Konstruktion soll möglichst einfach als auch konstruktiv schlüssig und sinnvoll sein. Das Konzept des Entwurfes wird die tektonische Struktur, die Konstruktionsweise sowie das Material und damit seine räumliche Atmosphäre generieren. Alle Materialien und Bauelemente sollen mit geringstem Aufwand transportiert und verbaut werden können.

 

Weihnachten

Wenn im Wintersemester Chaos und Panik ausbricht, sind die Feiertage nicht mehr weit!

Wir wünschen unseren Klienten, Kollegen, Freunden und Studierenden eine gute Zeit.

Exkursion „Holzbau“

Exkursion „Holzbau“ mit Studierenden des dritten Semester im Studiengang Architektur der OTH Regensburg

Es ist nicht immer ganz einfach, zum richtigen Zeitpunkt mit den richtigen Leuten so eine Veranstaltung zu organisieren. Daher danken wir ganz besonders Herrn Hierl von der JURA-HOLZBAU GmbH und seinen Mitarbeitern für den freundlichen Empfang, den interessanten Vortrag, die Führung durch den Betrieb und natürlich für das Catering mit Kaffee, Butterbrezen und Krapfen!

Workshop

Studierende der OTH Regensburg Fakultät Architektur | Modul BA1BID1BGK3 KO1 im WS2016-2017

War das ein Spaß!

Danke an die Studierenden für die riesengroße Begeisterung, das habe ich lange nicht mehr erlebt!
Danke an die Studierende Ramona Kammerl für die Organisation.
Danke an die Kollegen Wolfgang Brandl, Christian Kirchberger und Rainer Nowak.

Danke an die Fa. Streicher, die unserem wilden Haufen ihre Schreinerwerkstatt, Material, Werkzeug und Verpflegung kostenfrei zur Verfügung gestellt hat; mit so einem unglaublich herzlichen Empfang hätten wir nie gerechnet!!!

 

JEOL pics …

JEOL ist einer der führenden Hersteller von elektronenoptischen Geräten, Analytischen Instrumenten und Geräten zur Probenpräparation.
Wir durften das Applikationszentrum in Freising ausführen!

JEOL (Germany) GmbH | Foto: Michael Heinrich

A#2

oth_a_jahresausstellung-16

Die Fakultät Architektur der OTH Regensburg mit ihren Studiengängen Architektur, Gebäudeklimatik, Historische Bauforschung und Industriedesign stellen vom 15.- 21.12.2016 ausgewählte Studienarbeiten aus dem Studienjahr 2015/2016 aus.

Die Kunsthalle der Universität Regensburg befindet sich auf der Empore oberhalb des Audimax.

Symbiose

Die „Erstis“ im Studiengang Architektur an der OTH Regensburg sollen im Modul „Konstruieren 1“ einen spielerischen Zugang in das Thema „Baukonstruktion“ finden.

Das Erforschen von Funktionen und deren Bewegungsprofile und dem bewussten Wahrnehmen unserer Lebensräume ist ebenso Lehrinhalt wie das Erforschen eines Baustoffes, dem Erfinden einer Konstruktion und dem Ausloten von Möglichkeiten und Grenzen.

Es passieren manchmal Dinge, die uns verblüffen, die uns begeistern und die einfach nur Spaß machen.

Manchmal entwickelt eine Kaffeetasse, die als Schalungskörper für eine sich im Aufriss frei entwickelnden Struktur dient, eine symbiotische Beziehung und wird integraler Bestandteil des Entwurfs – weil dieser verdammte Holzleim doch am Porzellan kleben bleibt!

Brennstoffzellenheizungen …

Die KfW fördert stationäre Brennstoffzellenheizungen in den Leistungsklassen von 0,25 bis 5 kW elektrischer Leistung für Wohngebäude. Das neue Produkt „Energieeffizient Bauen und Sanieren – Zuschuss Brennstoffzelle“ (433) können private Eigentümer von selbst genutzten oder vermieteten Ein- oder Zweifamilienhäusern in Anspruch nehmen. Sie erhalten einen Zuschuss von bis zu 40 % der förderfähigen Kosten.

Die Mittel für die Förderung stellt das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) aus dem „Anreizprogramm Energieeffizienz“ der Bundesregierung zur Verfügung. Damit soll die Einführung innovativer Brennstoffzellentechnologie für die Wärme- und Stromversorgung in Deutschland angestoßen werden.

Alle Förderdetails und Informationen zum Antragsweg finden Sie unter www.kfw.de/433

Baustellenexkursion nach Lummerland …

Liebe Studierende,

Danke für die gelungene Veranstaltung!

Wolfgang Brandl und ich waren richtig begeistert von eurem großen Interesse und wir hoffen, dass wir euch einen umfassenden Einblick in die Freuden und Leiden unseres Berufes geben konnten. Wir finden es nach wie vor extrem wichtig, dass ihr eine konkrete Vorstellung von dem bekommt, was wir euch in der Theorie beibringen und was der ein oder andere Strich auf dem Papier „im echten Leben“ bedeutet.

Wir hoffen, wir konnten euch „a Bisserl“ was fürs weitere Studium mitgeben, ich denk da vor allem auch an unser offenes Biergartengespräch!

Bleibt neugierig, seid mutig, und lasst euch nicht unterkriegen!

Danke an den Spenglermeister Gerhard Zeitler jun. (Spenglerei Zeitler) der uns mit großem Stolz in die Geheimnisse der Dachabdichtung eingeweiht hat.

Lummerland

Baustelle KIGA Lummerland, Abensberg | Freitag den 20.05.2016 ab 17.00 Uhr

handmade …

Im Modul Konstruieren 1 werden die Grundlagen der Baukonstruktion gelehrt. Wesentlicher Bestandteil ist das Ausloten der Möglichkeiten und Grenzen von Konstruktionen und Material.

Das geht mit dem Kopf, aber auch mit den Händen …

Danke an Karl Rödl (Holzbau Rödl, Lappersdorf) für die Location, für das Vertrauen und den guten Glauben das wir nix kaputt machen!
Danke an Josef Geretshauser (Raab Karcher Baustoffe, Abensberg) für das unkomplizierte Sponsoring des Materials!
Danke an die Kollegen Wolfgang Brandl, Andreas Emminger, Michael Feil und Christian Kirchberger für einen wunderbaren Tag!

Danke an die Studierenden, ihr seid die Besten!