schwierig …

Die öffentliche Wahrnehmung von Architektur und damit auch dem Berufsbild des Architekten ist schwierig. Das zeigt sich an verschiedenen „Leuchtturmprojekten“, zuletzt am 2006 fertiggestellten „Sanaa-Gebäude“ auf dem Gelände der ehemaligen Zeche Zollverein in Essen, ein Entwurf vom japanischen Architekturbüro SANAA (Pritzker-Preisträger 2010).

Die Architektenschaft muss sich es wohl oder übel gefallen lassen, dass darüber in der Öffentlichkeit Unverständnis herrschst, wie ein so renommiertes Büro ein Gebäude entwerfen kann, das eigentlich nicht nutzbar ist, im Gebäudeunterhalt kaum zu bezahlen und nach relativ kurzer Zeit sanierungsbedürftig ist.

Sicher ist eine Beurteilung ohne Kenntnis der detaillierten Fakten unseriös. So liegt wohl eine Gemengelage von unterlassenem Bauunterhalt und konzeptioneller Probleme vor, so zumindest die Aussage der Beteiligten. Eine lückenlose Klärung der Schadensursache ist meist nicht möglich, dafür ist Architektur zu komplex.

Aber letztlich bleibt ein fahler Beigeschmack.