2017w-KO3

Microhaus im Modul Konstruieren 3 als Holz- oder Stahlbau.
Lehrende Prof. Markus Emde | DI Wolfgang Brandl | DI Ingo Helmedag | DI Günter Friedl

2017w-KO3 | Markus Koch, Anna Ziegler

Teilnehmer Seminar Friedl

Ziegler Anna, Koch Markus | Vilsmeier Laura, Schmalz Christian | Stierstorfer Beatrix, Hobitz Tamara | Pracht Simon, Szlosek Erich | Mayer Alexander, Pfleger Florian | Heinrich Marcel, Zöls Maximilian | Mooser Barbara, Schober Philipp | Klinger Vera, Sträußl Corinna | Lemberger Ute, Treitinger Julia | Mauff-Grotrian Christine | Keppler Florian, Strutsenko Stanislav

 

Aufgabenstellung

„…Art. 57 BayBO – Verfahrensfreie Bauvorhaben, Beseitigung von Anlagen

(1) Verfahrensfrei sind folgende Gebäude: a) Gebäude mit einem Brutto-Rauminhalt bis zu 75 m3, außer im Außenbereich, b)…..“

Das bedeutet, man kann bspw. ein Gebäude mit ca. 25m2 Brutto-Grundfläche und einer Brutto-Gesamthöhe von 3m verfahrensfrei bauen. Allerdings darf man die Gebäude nicht beliebig irgendwo hinstellen oder anbauen, sondern nur auf Flächen, auf denen dies gem. Bauordnung bzw. Flächennutzungsplan zulässig ist. Alle sonstigen Bestimmungen aus der BayBO bleiben natürlich davon unberührt.

Vor diesem Hintergrund entwerfen Sie einen Prototyp von max. 75m3 BRI und konstruieren Sie es bis ins Detail in 2 Bauweisen. Das Gebäude soll als eine Art Microhaus konzipiert werden und alles mitbringen, was für das Leben von 1-2 Personen notwendig ist, also Wohnen und Arbeiten, Schlafen, Kochen, Essen, sowie eine Nasszelle. Wünschenswert sind auch räumliche Erweiterungen und Freibereiche oder eine Parkmöglichkeit für bspw. ein Elektroauto. Grundlage der Gebäudestruktur ist das schlüssige Ineinandergreifen von Entwurf, Konstruktion, Montage (möglicher Selbstbau), Bauphysik, Gebäudetechnik (wir gehen davon aus, dass das Gebäude von einem benachbarten Nachbargebäude mit Strom, Wärme, Wasser, Abwasser versorgt werden kann), Wirtschaftlichkeit, etc.

Das Gebäude ist zum einen als Rahmenbau und zum anderen als Skelettbau zu entwickeln bzw. zu konstruieren, mit einem Trag- bzw. Stabwerk aus Holz (ggf. auch Stahl). Stellen Sie diese Beiden Konstruktionsarten gegenüber. Möglicherweise wird sich auf Grund der unterschiedlichen Bauweise auch der Entwurf verändern oder modifizieren. Die Konstruktion soll möglichst einfach als auch konstruktiv schlüssig und sinnvoll sein. Das Konzept des Entwurfes wird die tektonische Struktur, die Konstruktionsweise sowie das Material und damit seine räumliche Atmosphäre generieren. Alle Materialien und Bauelemente sollen mit geringstem Aufwand transportiert und verbaut werden können.